BlogSozialversicherungMinijobgrenze steigt in 2024 und 2025

Minijobgrenze steigt in 2024 und 2025

Verfasser: KALKöD-Redaktion · Aktualisiert: 16. November 2023 · Kategorie: Sozialversicherung
Minijobgrenze steigt in 2024 und 2025

Bild: Pexels/Pixabay.com

Aufgrund der Erhöhung des Mindestlohns von 12,00 Euro auf 12,41 Euro zum 1. Januar 2024 erhöht sich ab diesem Datum auch die für geringfügig Beschäftigte („Minijobber“) geltende Minijobgrenze.

Sie können ab Januar 2024 nun bis zu 538 Euro im Monat verdienen, ohne dass sie für ihren Verdienst selbst Sozialversicherungsbeiträge zahlen müssen. Bislang liegt die Minijobgrenze bei 520 Euro.

Bei Minijobs erhalten die Beschäftigten den monatlichen Bruttoverdienst bis zur festgelegten Obergrenze direkt und ohne Abzüge, während der Arbeitgeber einen bestimmten Anteil davon als Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten hat.

Da der Mindestlohn und die Minijobgrenze seit Oktober 2022 miteinander verknüpft sind, ändert sich ab 1. Januar 2024 nichts an der maximal möglichen Arbeitszeit eines Minijobs. Diese beträgt weiterhin circa 43 Stunden pro Monat.

Mit der bereits feststehenden Erhöhung des Mindestlohns auf 12,82 Euro ab dem 1. Januar 2025 erhöht sich die Minijobgrenze dann ab 2025 weiter auf 556 Euro.

Neugierig geworden? Dann vereinbaren Sie einen kostenlosen Demo-Termin und schauen Sie sich KALKöD selbst an.

Das könnte Sie auch interessieren

Miniatur-Figuren stehen vor wachsenden Münzstapeln, ein Pfeil zeigt steil nach oben. Im Hintergrund eine Deutschlandkarte mit farblich abgesetztem Osten. Das VBL-Logo ist sichtbar. Symbolbild für steigende Personalkosten im Abrechnungsverband Ost.

VBL-Umlagesatz im Abrechnungsverband Ost steigt ab 2027 auf 2,59 Prozent

KALKöD-Redaktion · 18. Juni 2026 · Sozialversicherung

Die VBL (Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder) hat eine wesentliche Änderung für Arbeitgeber im Abrechnungsverband Ost angekündigt: Ab dem 1. Januar 2027 erhöht sich der Umlagesatz für die Pflichtversicherung.... Mehr 

Miniaturfiguren von Arbeitnehmern stehen auf gestapelten Münzen in aufsteigender Höhe, während eine Hand eine weitere Figur auf den höchsten Stapel setzt; im Hintergrund ein unscharfer Taschenrechner und ein Stethoskop, dazu ein roter, nach oben gerichteter Pfeil als Symbol für steigende Kosten.

Steigende Personalkosten durch GKV-Reform: Das ändert sich für Arbeitgeber ab 2027

KALKöD-Redaktion · 17. April 2026 · Sozialversicherung

Das Bundesministerium für Gesundheit hat einen Gesetzesentwurf zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz) vorgelegt. Hintergrund ist eine strukturelle Deckungslücke, die bis 2030 auf rund 40 Milliarden Euro... Mehr 

Ein Mann mit blauem Hemd stapelt mit seinen Händen einzelne Münzen zu kleinen Stapeln auf einer Tischplatte.

Beitragsbemessungsgrenzen 2026 beschlossen

KALKöD-Redaktion · 08. Oktober 2025 · Sozialversicherung

Das Bundeskabinett hat die Verordnung über die Sozialversicherungsrechengrößen für das Jahr 2026 beschlossen. Mit dieser Verordnung werden für jedes Jahr die maßgeblichen Rechengrößen der Sozialversicherung festgelegt, unter anderem auch die... Mehr 

Das Bild zeigt links eine ältere Person von hinten, die sich mit einem Rollator auf einem gepflasterten Weg fortbewegt. Ein markanter Reißverschluss teilt das Bild. Auf der rechten Seite wird ein Stapel von Euro-Banknoten gezeigt.

Bestandteile und Auswirkungen des Rentenpakets 2025

KALKöD-Redaktion · 12. September 2025 · Sozialversicherung

Das Bundeskabinett hat als Gesetzentwurf ein umfangreiches Rentenpaket (Gesetz zur Stabilisierung des Rentenniveaus und zur vollständigen Gleichstellung der Kindererziehungszeiten) auf den Weg gebracht, das ab 2027 mit höheren Beitragssätzen finanziert... Mehr